Verhaltenskodex

ERA S.r.l. setzt ein Unternehmensführungssystem um. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Regeln, anhand derer die Führung und Kontrolle der Gesellschaft sowie die Aufgabentrennung erfolgen und die Rechte der am Gesellschaftsleben beteiligten Personen durch die Zuordnung von Aufgaben, Verantwortungen und Entscheidungsbefugnissen festgelegt sowie die Einhaltung von Gesetzen, Verhaltensregeln, Abläufen und Betriebsvorschriften garantiert werden.

Dem Unternehmensführungssystem liegt das Ziel zugrunde, Wert für die Teilhaber zu schaffen, die Gesundheit und Sicherheit sowie den Arbeitnehmerschutz und die Chancengleichheit unter Wahrung der allgemeinen Grundsätze in Bezug auf Loyalität und Fairness sowie die Erfüllung des Arbeitsvertrags nach gutem Glauben zu gewährleisten.

Das Unternehmensführungssystem der Gesellschaft basiert auf den Grundsätzen, die im „Konzernverhaltenskodex“ verankert sind, an den sich alle Mitarbeiter strikt zu halten haben.

Am 25. Juli 2017 verabschiedete der Verwaltungsrat der LKQ Italia S.r.l., Holding des Rhiag-Konzerns, zu dem auch ERA S.r.l. gehört, die aktuelle Fassung des „Konzernverhaltenskodex“.

Bei der Erstellung des Dokuments berücksichtigte LKQ Italia S.r.l. die Prinzipien und Werte, an denen sich die LKQ Corporation orientiert (Nasdaq: LKQ), die nach der im März 2016 abgeschlossenen Akquisition 100 % des Konzerns kontrolliert.

Am 25. Juli 2017 verabschiedete zudem der Verwaltungsrat von LKQ Italia S.r.l. als Holding des Konzerns das Organisations-, Verwaltungs- und Kontrollmodell gemäß der ital. Rechtsverordnung D.Lgs. 231/01 („Regelung der verwaltungsrechtlichen Haftung von juristischen Personen, Gesellschaften und Vereinigungen einschließlich derer ohne Rechtspersönlichkeit“).

Die gesetzesvertretende Rechtsverordnung 231/01 ist die gegenwärtig geltende Rechtsvorschrift zur Prüfung der Haftung der Gesellschaft für strafbare Handlungen, die ausdrücklich in dieser Rechtsverordnung 231/2001 angegeben sind und die im Interesse oder zum Vorteil der Gesellschaft von natürlichen Personen, die Vertretungs-, Verwaltungs- oder Geschäftsführungsaufgaben wahrnehmen, oder von Mitarbeitern begangen werden.

Die Umsetzung dieses Modells ermöglicht der Gesellschaft, die Vorgaben der genannten Rechtsvorschrift zu erfüllen, ihr internes Controllingsystem zur Abwicklung ihrer Tätigkeit unter Wahrung von Fairness und Transparenz zu stärken und sich bei der Begehung von Straftaten gemäß der betreffenden Rechtsvorschrift zu schützen.

Die Umsetzung des Modells beinhaltete die Ernennung einer spezifischen Aufsichtsstelle. Deren Aufgabe ist es,

  • die Wirksamkeit des Modells zu prüfen (d. h. sicherzustellen, dass die konkreten Verhaltensweisen den Vorgaben des festgelegten Modells gerecht werden);
  • die Angemessenheit des Modells zu prüfen (d. h. dessen tatsächliche Fähigkeit, unerwünschte Verhaltensweisen grundsätzlich zu vermeiden);
  • die dauerhafte Aufrechterhaltung der Eigenschaften des Modells in puncto Solidität und Funktionalität zu analysieren;
  • das Modell zu aktualisieren, wenn sich aufgrund der durchgeführten Analysen ergibt, dass Korrekturen und Anpassungen notwendig sind.

 

Verhaltenskodex